die Chemieindustrie steht weiter vor großen Herausforderungen.
Zwischen globalem Wettbewerbs- und Ergebnisdruck, Energie- und Rohstoffwende, Digitalisierung und regulatorischen Veränderungen gilt es, neue Wege für nachhaltiges Wachstum und Innovationskraft zu finden.
Die ersten Speaker-Zusagen 2026








Der deutsche Mittelstand steht aktuell vor mehreren Herausforderungen: Unsicherheit durch geopolitische und wirtschaftliche Turbulenzen, der Druck zur Innovation und die immer komplexer werdende Bürokratie. Führung bedeutet heute, Orientierung zu geben und Entscheidungen mit Fokus und Resilienz zu treffen. Doch im Zentrum all dieser Herausforderungen steht die Wettbewerbsfähigkeit. Sie ist der entscheidende Faktor, der über die Zukunft unserer Unternehmen und des Standorts Deutschland entscheidet. Wettbewerbsfähigkeit entsteht durch konsequente Investitionen in Innovation, Digitalisierung und nachhaltige Geschäftsmodelle. Sie verlangt von uns, Prozesse zu optimieren, flexibel auf Marktveränderungen zu reagieren und unsere Stärken gezielt auszubauen. Wir müssen bereit sein, neue Wege zu gehen, mutig zu handeln und Innovation als strategischen Hebel zu nutzen. Nur so können wir die Aufbruchstimmung in nachhaltigen Erfolg verwandeln und Deutschland als wettbewerbsfähige Basis stärken.

Nachhaltigkeit ist kein Compliance-Projekt, kein isoliertes SCM-Thema – sie ist eine Frage von Systemlogik, Wertschöpfung und gemeinsamer Verantwortung. Ihre Wirkung entfaltet sie erst dann, wenn der Sinn verstanden wird, ganzheitlich gedacht, einfach vermittelt und von allen mitgetragen wird, wenn wir das System erkennen, statt einzelne Stellschrauben zu optimieren. Im Periodensystem von Mendeleev zeigen die bewusst aus systemischem Denken zugelassenen Lücken: Wenn die Struktur stimmt, kann das Fehlende wachsen. Genau diese Logik brauchen wir für Nachhaltigkeit heute: Struktur vor Aktion, System vor Einzelmaßnahme – und den Mut zur Unvollständigkeit, um Wirkung zu ermöglichen. So verstanden wird Nachhaltigkeit vom Pflichtprogramm zum gestaltbaren Wertschöpfungssystem – und damit zu einem innovativen Wettbewerbsfaktor.

Die Chemie kann die Krise nicht nur überstehen, sondern sogar gestärkt aus ihr hervorgehen – wenn sie sich noch stärker auf Innovationen für die Megatrends Nachhaltigkeit und Resilienz fokussiert. Und wenn gleichzeitig Berlin und Brüssel ihre erkennbaren Reformbemühungen beherzt fortsetzen, damit sich das Umfeld wieder aufhellt.

Wer die chemische Industrie in Deutschland erhalten will, muss sich klar zu ihr bekennen. Angesichts massiver Wettbewerbsnachteile und enormer Transformationskosten bleibt der Druck hoch. Wir stehen vor dem realen Risiko eines industriepolitischen Abrisses – mit fatalen Folgen für die Beschäftigten, unsere Demokratie und die gesamte Wertschöpfung in Deutschland und Europa. Noch lässt sich dieser Trend stoppen: durch kluge Industriepolitik, die Bezahlbarkeit, internationale Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz konsequent in den Mittelpunkt stellt.

Europa gestaltet die Zukunft seiner Chemie selbst – oder überlässt sie anderen Akteuren. Dazu braucht es ein gemeinsames strategisches Zielbild, das Maßnahmen bündelt und Potenziale hebt.

Die Chemieindustrie steht an einem entscheidenden Wendepunkt. Wettbewerbsfähigkeit entsteht nicht allein durch Kostenführerschaft, sondern durch Innovation, widerstandsfähige Lieferketten und regulatorische Kohärenz – indem Nachhaltigkeit zur wirtschaftlichen Stärke wird.

Die Lösungskompetenz der Chemiedistribution wird in Zeiten mannigfaltiger Krisen für die produzierende Industrie immer wichtiger.

Veränderungen in der Chemiebranche sind größtenteils struktureller und weniger zyklischer Natur. Als Familienunternehmen mit 120-jähriger Tradition und einem klaren Blick für die nötige Transformation haben wir bereits viele solcher herausfordernden Zeiten erfolgreich gemeistert. Gemeinsam mit unseren Partnern an der Seite und dem Kunden im Fokus sind wir bestens darauf vorbereitet, das Geschäft sicher durch herausfordernde Marktbedingungen zu manövrieren und die Chancen zu nutzen, die sich aus den aktuellen Veränderungen und Umbrüchen ergeben.

Um die Herausforderungen unsere Zeit zu meistern, braucht es Zusammenarbeit, Kooperation und Vertrauen. Dazu ist Lernbereitschaft auf allen Seiten erforderlich.

Das war die Handelsblatt Jahrestagung Chemie 2025
Impressionen 2025






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